Seit 1999 setzen wir Ideen im IT-Bereich mit neuen und innovativen Techniken um.
Die Spannweite unserer Projekte reicht von kleinen elektronischen Basteleien über pfiffige Softwaretools
bis hin zur komplexen datenbankgestützen Internetanwendung.
Bausatz "USBasp"
Bei diesem Bausatz (Schaltplan) handelt es sich um das offzielle Selbstbau-Kit des OpenSource-Projekts USBasp
(USB basiertes Programmiergerät für Atmel AVR Mikrocontroller, siehe http://www.fischl.de/usbasp).
Enthalten sind:
Vorprogrammierter Mikrocontroller
Platine mit Lötstopplack
Alle erforderlichen passiven Bauteile (Widerstände, Kondensatoren, Quarz, LEDs, Stecker)
Der Bausatz enthält einen programmierten Mikrocontroller.
Dieser ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung aktuellen Firmware-Version von http://www.fischl.de/usbasp versehen.
Dort sind die Quellcodes und Lizenzbedingungen einsehbar.
Die Firmware steht unter der GNU GPL Version 2.
Video des Aufbaus
Der folgende Video-Clip zeigt den Aufbau des USBasp-Bausatzes. Details entnehmen Sie bitte der textuellen Anleitung weiter unten.
Aufbauanleitung
Im Folgenden wird der Aufbau des USBasp-Bausatzes beschrieben. Die fertiggestellte Schaltung sollte optisch diesem Muster entsprechen:
Beim Aufbau der Schaltung empfiehlt es sich, die Komponenten in aufsteigender Bauhöhe zu bestücken. Bitte beachten Sie die Hinweise, die bei den einzelnen Komponenten angegeben sind. Die folgende Aufbaureihenfolge hat sich bewährt:
Elektrolytkondensator einlöten
Auf richtige Polung achten! Der Minuspol ist auf dem Kondensator markiert. Der lange Anschlussdraht ist der Pluspol, der auf der Platine ebenfalls markiert ist.
C1 4,7u
Quarz einlöten
Die Polung spielt keine Rolle.
Q1 12MHz
Anschlussstecker einlöten
USB-Buchse und gewinkelten Pfostenstecker einlöten.
CON1 USB Buchse
CON2 10pol Pfostenstecker
Mikrocontroller einsetzen
Richtig herum einsetzen. Auf die Einkerbung achten.
Leuchtdioden einlöten
Auf richtige Polung achten! Langer Anschlussdraht zeigt zur Beschriftung (LED1 / LED2).
Tipp: Die Leuchtdioden lassen sich am einfachsten montieren, wenn bereits das Gehäuse bearbeitet wurde.
Dann kann die Platine samt LEDs in das Gehäuseoberteil gesteckt werden und so die LEDs im korrekten Abstand
eingelötet werden.
LED1 3mm green
LED2 3mm red
Gehäusebearbeitung
Der Bausatz enthält ein Gehäuse zur Aufnahme der fertigen Schaltung.
Um die Platine in das Gehäuse einsetzen zu können, muss das Gehäuse bearbeitet werden:
Zwei Bohrungen für die Leuchtdioden auf der Oberseite und zwei Öffnungen für die Stecker an
den Seiten sind nötig.
Die genaue Position und Größe der Öffnungen kann mithilfe einer Bearbeitungshilfe
übertragen werden: usbasp_gehaeuse_bearbeitungshilfe.pdf
Diese stellt eine Schablone dar, die auf das unbearbeitete Geäuse mit Klebestreifen befestigt werden
kann. Beachten Sie bitte die Orientierung der Schablonen auf Unter- und Oberseite, so dass beim
Zusammensetzen die Steckeröffnungen zusammenpassen.
Die Skalierung des Ausdrucks kann mithilfe der 10cm-Marken überprüft bzw. korrigiert werden.
Die Löcher für die Leuchtdioden werden mit einem 3mm Bohrer gebohrt.
Die Steckeröffnungen können mit einer Feile ausgenommen werden. Danach ist das Gehäuse bereit die Platine aufzunehmen:
Inbetriebnahme
Test ohne Zielschaltung
Um die Grundfunktionalität zu testen, schließen Sie das Gerät ohne Verbindung zur Zielschaltung via USB an Ihren Rechner an.
Der Programmer sollte nun vom Betriebssystem erkannt werden und nur die grüne LED sollte leuchten Installieren Sie eine passende Programmiersoftware auf Ihrem PC (Unsere Empfehlung: AVRDUDE).
Mit Zielschaltung verbinden
Die Verbindung mit der Schaltung, die den zu programmierenden Mikrocontroller enthält, erfolgt über ein 10poliges Flachbandkabel.
Dabei muss folgende Anschlussbelegung auf der Zielschaltung gelten:
Die Signalleitungen der seriellen Schnittstelle (TxD und RxD) können weggelassen werden. Diese werden nur benötigt, falls serielle Ausgaben (z.B. zum Debuggen) am Programmiersockel erscheinen sollen.
Beispiel: Zielschaltung mit ATmega8